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Tirath Tap Daiaa Dat Daan

ਤੀਰਥੁਤਪੁਦਇਆਦਤੁਦਾਨੁ॥

ਜੇਕੋਪਾਵੈਤਿਲਕਾਮਾਨੁ॥

ਸੁਣਿਆਮੰਨਿਆਮਨਿਕੀਤਾਭਾਉ॥

ਅੰਤਰਗਤਿਤੀਰਥਿਮਲਿਨਾਉ॥

ਸਭਿਗੁਣਤੇਰੇਮੈਨਾਹੀਕੋਇ॥

ਵਿਣੁਗੁਣਕੀਤੇਭਗਤਿਨਹੋਇ॥

ਸੁਅਸਤਿਆਥਿਬਾਣੀਬਰਮਾਉ॥

ਸਤਿਸੁਹਾਣੁਸਦਾਮਨਿਚਾਉ॥

ਕਵਣੁਸੁਵੇਲਾਵਖਤੁਕਵਣੁਕਵਣਥਿਤਿਕਵਣੁਵਾਰੁ॥ ਕਵਣਿਸਿਰੁਤੀਮਾਹੁਕਵਣੁਜਿਤੁਹੋਆਆਕਾਰੁ॥

ਵੇਲਨਪਾਈਆਪੰਡਤੀਜਿਹੋਵੈਲੇਖੁਪੁਰਾਣੁ॥ ਵਖਤੁਨਪਾਇਓਕਾਦੀਆਜਿਲਿਖਨਿਲੇਖੁਕੁਰਾਣੁ॥

ਥਿਤਿਵਾਰੁਨਾਜੋਗੀਜਾਣੈਰੁਤਿਮਾਹੁਨਾਕੋਈ॥

ਜਾਕਰਤਾਸਿਰਠੀਕਉਸਾਜੇਆਪੇਜਾਣੈਸੋਈ॥

ਕਿਵਕਰਿਆਖਾਕਿਵਸਾਲਾਹੀਕਿਉਵਰਨੀਕਿਵਜਾਣਾ॥ ਨਾਨਕਆਖਣਿਸਭੁਕੋਆਖੈਇਕਦੂਇਕੁਸਿਆਣਾ॥

ਵਡਾਸਾਹਿਬੁਵਡੀਨਾਈਕੀਤਾਜਾਕਾਹੋਵੈ॥

ਨਾਨਕਜੇਕੋਆਪੌਜਾਣੈਅਗੈਗਇਆਨਸੋਹੈ॥੨੧॥

 

Tirath tap da-i-aa dat daan.

Jay ko paavai til kaa maan.

Suni-aa mani-aa man keetaa bhaa-o.

Antargat tirath mal naa-o.

Sabh gun tayray mai naahee ko-ay.

Vin gun keetay bhagat na ho-ay.

Su-asat aath banee barmaa-o.

Sat suhaan sadaa man chaa-o.

Kavan so vaylaa vakhat kavan kavan thit kavan vaar.
Kavan se rutee maahu kavan jit ho-aa aakaar.
Vayl na paa-ee-aa pandtee je hovai laykh puraan.

Vakhat na paa-i-o kaadee-aa je likhan laykh kuraan.

Thit vaar naa jogee jaanai rut maahu naa ko-ee.

Jaa kartaa sirthee ka-o saajay aapay jaanai so-ee.
Kiv kar aakhaa kiv saalaahee ki-o varnee kiv jaanaa.
Naanak aakhan sabh ko aakhai ik doo ik si-aanaa.
Vadaa saahib vadee naa-ee keetaa jaa kaa hovai.

Naanak jay ko aapou jaanai agai ga-i-aa na sohai. ||21||


Der wahre Pilgerort ist echte Meditation, Mitgefühl und zu geben;

Wer auch nur ein klein wenig davon tut, erhält Ehre.

Durch Zuhören und Erfahren, dies im Verstand mit Liebe zu tun, 

gehen wir tief in uns auf eine Pilgerfahrt und waschen uns rein.

Alle Tugenden sind deine, keine davon sind meine. 

Ohne Tugenden kann keine Hingabe geschehen. 

Ich salutiere dieser Welt, dem Wort und dir Schöpfer selbst. 
Du bist wahr, wunderschön und für immer voller innerer Freude. 
Was war die Zeit, was war der Moment, was war der lunare Tag und was war das Datum?
Was war die Jahreszeit, was war der Monat, als die Schöpfung erschaffen wurde?
Die Pandits kennen die Zeit nicht; wenn sie sie gefunden hätten, wäre sie in den Puraanas geschrieben.
Die Quazis haben den Moment nicht gefunden; hätten sie, so hätten sie ihn beim Schreiben des Korans niedergeschrieben. 

Das Datum ist den Yogis nicht bekannt, die Jahreszeit und den Monat kennt niemand.

Der Schöpfer, der die Schöpfung erschaffen hat, weiß es allein.

Wie kann ich von dir sprechen, wie kann ich dich preisen, wie kann ich dich beschreiben, wie kann ich dich erkennen?
Oh Nanak, jeder spricht und miteinander und sprechend weiß jeder mehr als der andere.
Groß ist der Meister und großartig sind seine Tugenden, alles geschieht durch ihn.

Wenn jemand behauptet, er wäre alleine für sich, wird er am Ende nicht ausgezeichnet werden. 

 

 

Die einundzwanzigste Pauri ermutigt uns auf unserem Weg und bringt uns durchs Staunen in die Demut. Guru Nanak lehrt uns, dass es nicht darum geht, wie viel, wie intensiv oder wie perfekt wir unsere spirituelle Praxis verfolgen, sondern um die Verbindung des Herzens mit dem was wir tun. Sobald wir diese Verbindung spüren, mögen wir im Bewusstsein behalten, dass sie ein Geschenk und eine Gnade ist. Was wissen wir schon wirklich über die Welt? Wir kennen ihren Ursprung nicht, niemand kann ihn sicher bestimmen. Jede Kontemplation und jede Weisheit, die uns zuteil wird, gehört nicht uns, und wurde nicht von uns gefunden oder erreicht. In dieser Einsicht und Balance des Egos können unser Handeln und unsere Praxis Früchte tragen.

 

 

 

 


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