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Asankh Naav Asankh Thaav

ਸੰਖਨਾਵਅਸੰਖਥਾਵ॥ ਅਗੰਮਅਗੰਮਅਸੰਖਲੋਅ॥ ਅਸੰਖਕਹਹਿਸਿਰਿਭਾਰੁਹੋਇ॥ ਅਖਰੀਨਾਮੁਅਖਰੀਸਾਲਾਹ॥ ਅਖਰੀਗਿਆਨੁਗੀਤਗੁਣਗਾਹ॥ ਅਖਰੀਲਿਖਣੁਬੋਲਣੁਬਾਣਿ॥ ਅਖਰਾਸਿਰਿਸੰਜੋਗੁਵਖਾਣਿ॥ ਜਿਨਿਏਹਿਲਿਖੇਤਿਸੁਸਿਰਿਨਾਹਿ॥ ਜਿਵਫੁਰਮਾਏਤਿਵਤਿਵਪਾਹਿ॥ ਜੇਤਾਕੀਤਾਤੇਤਾਨਾਉ॥ ਵਿਣੁਨਾਵੈਨਾਹੀਕੋਥਾਉ॥

ਕੁਦਰਤਿਕਵਣਕਹਾਵੀਚਾਰੁ॥ ਵਾਰਿਆਨਜਾਵਾਏਕਵਾਰ॥

ਜੋਤੁਧੁਭਾਵੈਸਾਈਭਲੀਕਾਰ॥ ਤੂਸਦਾਸਲਾਮਤਿਨਿਰੰਕਾਰ॥੧੯॥

 

 

Asankh naav asankh thaav. Agamm agamm asankh lo-a. Asankh kehahi sir bhaar ho-ay.
Akhree naam akhree saalaah. Akhree gi-aan geet gun gaah. Akhree likhan bolan baan. Akhraa sir sanjog vakhaan.
Jin ayhi likhay tis sir naahi. Jiv furmaa-ay tiv tiv paahi.

Jaytaa keetaa taytaa naa-o. Vin naavai naahee ko thaa-o.

Kudrat kavan kahaa veechaar. Vaari-aa na jaavaa ayk vaar.

Jo tudh bhaavai saa-ee bhalee kaar. Too sadaa salaamat nirankaar. ||19||

 

 

Unzählig sind die Namen, unzählig die Orte. Unerreichbare, unerreichbare unzählige Welten. Selbst sie unzählig zu nennen, ist eine Bürde im Kopf zu tragen. 

Durch Worte wird die Realität ausgedrückt, durch Worte kommt Preis. Durch Worte kommen Weisheit, Gesänge und das Herausstellen der Tugenden. 
Durch Worte entsteht Schrift, Sprache und Hymnen. Worte beschreiben das Schicksal auf unserer Stirn. 

Wer diese geschrieben hat, auf dessen Stirn stehen keine solchen. Wie er bestimmt, so erhalten wir es. 

Was immer erschaffen ist, ist alles eine göttliche Manifestation. Ohne den Namen, gibt es nicht einen einzigen Ort. 

Was für Fähigkeiten habe ich, dies zu sagen und zu beschreiben?Ich kann mich nicht ein einziges Mal hingeben.  
Was auch immer dir gefällt, das ist eine großartige Tat. 
Du bist immer intakt in deiner formlosen Existenz. 

 

 


Die Pauris 16-19 bilden einen gemeinsamen Abschnitt. Bereits in der sechzehnten Pauri sang Guru Nanak: "Keetaa pasaa-o ayko kavaa-o." - "Die ganze Ausweitung des Universums kam aus einem Wort." Die beiden darauffolgenden Pauris beschreiben die vielfältigen Ausdrucksformen der Schöpfung, die leuchtenden wie die dunklen, so unermesslich, dass wir sie nie abschließend beschreiben können. In der neunzehnten Pauri singt Nanak nun, selbst das Wort "unzählig" sei so klein, dass es nichts als eine Bürde ist, es zu äußern. Und doch, so betont er in den folgenden Zeilen, ist das Wort heilig und der Ausdruck unserer Bewunderung und unsere Auseinandersetzung mit der Vielfalt unverzichtbar. Alles entspringt dem Wort: Erkenntnis, Dankbarkeit, Weisheit, Kunst und Tugend. Das Wort ist so kraftvoll, dass es sich immer manifestiert. So schreiben wir unser eigenes Schicksal, durch die Worte, die wir sprechen, wie sich auch das ganze Universum aus einem Wort manifestiert hat. Doch bei all der Macht, die unsere Worte haben, sind wir immer auch Teil der Schöpfung, Teil eines Ganzen, Teil einer Einheit, die unser Leben mitgestaltet. In dieser Demut werden wir uns der Kraft jedes Wortes, das wir äußern, bewusst, sodass wir es im Einklang mit der großen Einheit sprechen können. 

 

 

 


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